wir pflegen NRW stellt sich vor – 10.11.2016 in Castrop Rauxel

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67,25 Jahre gelebte Pflegeerfahrung kamen zusammen in Castrop-Rauxel – wir pflegen NRW war am 10. November 2016  von den B90/GRÜNEN eingeladen.

 

 

„Wenn Angehörige so viel mehr als Kranken- und Pflegekassen für die Versorgung Ieisten, ist eine Neuorientierung des Kranken- und Pflegeversicherungssystems unumgänglich!“ – so der Kommentar.

Hier die heutigen 3 Presseberichte (12.11.2016) – auch auf der Kinderseite 😊 !!

Wir danken dem Stadtverband der B90/GRÜNEN Castrop-Rauxel für die gelungene Veranstaltung und Abi Schlehenkamp für die gute gemeinsame Pressearbeit !

 

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„Nach der Schule erst mal Oma füttern!“

5% aller befragten Jugendlichen helfen verantwortlich (!!!) in der familiaren Pflege – hier die aktuelle Studie vom ZQP:

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Das ZQP (Zentrum für Qualität in der Pflege – Berlin – www.zqp.de) hat Jugendliche in Deutschland zu ihren Erfahrungen mit Pflegebedürftigkeit in ihrer Familie oder zu Berührungspunkten mit dem Thema Pflege in ihrem Umfeld befragt.
Welche Aufgaben übernehmen die Jugendlichen und wie erleben sie die Situation? Welche Unterstützungsangebote würden sie sich wünschen?
Die umfassende ZQP Analyse finden Sie hier https://goo.gl/ppDD7O.

„Pflegen bis zum Umfallen“- Monitor-Beitrag vom 11.10.2016

Wenn Angehörige ihre Lieben versorgen

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„Ich habe mit dem Pfleger jetzt telefoniert, es ist alles okay, aber in diesen 40 Minuten kann ja doch mal was passieren.“

Renate Lange

 

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„Wenn mein Mann ausfällt, ich dann den Pflegedienst engagieren muss fünf Mal am Tag. Dann bist du erledigt! (…) Rentenbeiträge mehr und muss noch für die Pflege zuzahlen. Aber, gell Mama? Hoffen wir das Beste!“                                                           Andrea Eikam

Seit zwei Jahren begleiten wir zwei Frauen, die ihre Angehörigen pflegen. Ihr Leben ist ein unglaublicher Kraftakt: mit mehreren Jobs, um die Pflege zu finanzieren.                                                                                                                    Mit stundenlangen Einsätzen beim Aufstehen, Waschen und Essen. Die Bundesregierung wollte die häusliche Pflege mit den Pflegestärkungsgesetzen verbessern. Doch nach wie vor tragen Angehörige die Hauptlast – und auch das Armutsrisiko.

Hier der Beitrag von Monitor München vom 11.Oktober 2016                                   als Video und Manuskript.

Pflegende Angehörige in Armutsspirale!

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„Ohrfeige, für alle, die so wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten“

Immer mehr pflegende Angehörige geraten nach Ansicht des Pflegeexperten Sebastian Fischer in eine Armutsspirale. 

„Rund 75 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt, und viele Menschen verarmen – finanziell und durch den Verlust sozialer Kontakte“, sagte Fischer in einem Zeitungsinterview. 

Viele Pflegende landeten sogar in Hartz IV, betonte Fischer. Er gehört dem Vorstand des Vereins „wir pflegen“ an, der sich als Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Deutschland versteht. 

Hier der gesamte Bericht als Photo und PDF Link – wir danken Sebastian Fischer, Mitglied im Team ADP und im Vorstand von wir pflegen e.V. für das gelungene Interview und der kfd für diesen Bericht !

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Hier der Bericht auch als PDF !

„Wir machen einfach das Beste daraus!“

Ursula Rathai (68) war zuerst entsetzt über die Wesensveränderung ihres Mannes. Nach der Diagnose Demenz hat sie sich sofort daran gemacht, alles über die Krankheit zu erfahren, sich Hilfe zu holen und allen Freunden, Bekannten und Nachbarn zu erklären, warum Karl sich plötzlich so merkwürdig verhält.

Wir danken unseren wir pflegen – Mitgliedern Ursula Rathai und Marion Seigel (Journalistin)  für diesen wunderbaren Bericht in der aktuellen Ausgabe vom Pflege-Partner, der für viele ähnlich Betroffene „spricht“ !

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Hier der Bericht auch als PDF .

Hilfe für einen Helfer

Tomas Gerlach (03.08.2016)

+++ HILFE FÜR EINEN HELFER +++

Tomas Gerlach , Krankenpfleger brach vor 3 Jahren bei der Arbeit
brach Tomas Gerlach plötzlich zusammen.
Die Diagnose: Schlaganfall mit anschließendem Locked-In-Syndrom.
Am Anfang konnte der heute 55-Jährige nur noch seine Augenlider bewegen…

Seine Frau Anja ist Mitglied bei wir pflegen, musste ihren Beruf aufgeben, pflegt & kämpft für ihn und nutzt nun die Öffentlichkeit,denn die Krankenkasse verweigert wichtige Hilfsmittel!

Über Facebook gibt es den Aufruf „Hilfe für einen Helfer“ – hier der Link &             das Spendenkonto:

Spenden bitte an folgendes Konto:
Förderkreis des THW Pinneberg e.V.
IBAN DE16 2219 1405 0000 8009 80
BIC GENODEF1PIN
Verwendungszweck: Tomas

Gerne unterstützen wir dies und danken für Ihre Unterstützung, Ihr Dabeisein,            weiteres Teilen und Spenden an Tomas und seine Anja !
Danke ❤️

Und auch der FOCUS berichtet in seiner Ausgabe vom 03.08.2016.

Richtlinien zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit festgelegt

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Der GKV-SV  (Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen) hat die „Richtlinien zum Verfahren der Feststellung von Pflegebedürftigkeit sowie zur pflegefachlichen Konkretisierung der Inhalte des Begutachtungsinstruments nach dem Elften Buch des Sozialgesetzbuches (Begutachtungs-Richtlinien – BRi) vom 15.04.2016“ auf seinen Internetseiten veröffentlicht: https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/pflegeversicherung/richtlinien__vereinbarungen__formulare/richtlinien_zur_pflegeberatung_und_pflegebeduerftigkeit/12-07-2016_Pflege_BRi_ab_01-01-2017_genehmigt.pdf

Danke an das Bündnis für gute Pflege für die Info !