„Ich hätte meinen Vati trotz allem nie in ein Heim gegeben!“

´Du bleibst bei mir, egal was kommt‘, das habe ich meinem Vati versprochen, als er von heute auf morgen schwer erkrankte.

Pflegeheim? Niemals hätte ich ihn dort abgeben können. Früher war er immer für mich da gewesen. Dieses Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit wollte ich ihm auf jeden Fall zurückgeben.

„Meine Kinder sollten nicht mitbekommen, dass wir arm sind“                           Alles begann 1998, als Vati zwei Schlaganfälle erlitt. Die Diagnose: halbseitige Lähmung und vaskuläre Demenz. Zu der Zeit war ich gerade dabei, mich beruflich weiterzubilden. Ich bot ihm trotzdem sofort an, zu mir zu ziehen. Auch wenn das für mich bedeutete, meine eigenen Pläne aufzugeben.

„Ich wäre jetzt ohne die Grundsicherung total aufgeschmissen“ Heute bekomme ich monatlich 484 Euro Rente, weil ich in den Pflegejahren nichts einzahlen konnte. Mit der Grundsicherung komme ich auf 800 Euro, das reicht gerade so. Ich erwarte keinen Orden, aber der Staat sollte dafür sorgen, dass Pflegende im Alter finanziell abgesichert sind.“

Ich erwarte keinen Orden, aber der Staat sollte dafür sorgen, dass Pflegende im Alter finanziell abgesichert sind!

Vielen Dank an unser Mitglied Gisela Breuhaus und das LEA-Redaktionsteam – es war eine wunderbare und sehr wertschätzende Zusammenarbeit – immer gerne wieder 😊 !

Hier der gesamte Bericht in der Zeitschrift LEA vom 21.06.017 (Ausgabe 26) !

Was Pflege zuhause kostet und pflegende Angehörige leisten !

Die Pflege eines Verwandten ist oft mehr als ein Vollzeitjob: 63 Stunden in der Woche fallen in einem Haushalt mit pflegebedürftiger Person im Schnitt an – Waschen, Hilfe beim Essen und im Haushalt oder einfach da sein, um Orientierung zu geben und bei diesem oder jenem helfen zu können.

Nur zehn Prozent der Arbeiten übernehmen professionelle Dienste, alles Übrige leisten Angehörige, meist Ehefrauen oder Töchter, und in kleinerem Umfang auch informelle Helfer wie Freunde, Bekannte oder Nachbarn. Allein die „Hauptpflegeperson“ ist im Durchschnitt knapp 50 Stunden pro Woche eingespannt.

Dies geht aus einer aktuellen Studie von Volker Hielscher, Sabine Kirchen-Peters und Lukas Nock hervor. Die Wissenschaftler vom Iso-Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft in Saarbrücken haben im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung bundesweit , in denen Pflegebedürftige ab 65 Jahren leben – mit und ohne Einstufung  in der Pflegversicherung.

Ihre Untersuchung zeigt nicht nur, wieviel Zeit die Pflege in Anspruch nimmt. Deutlich wird auch, wie sich soziale Ungleichheit bei der Betreuung hilfebedürftiger Menschen niederschlägt oder dass es bei der Verzahnung von Pflege und Arbeitsmarkt in mehrerer Hinsicht knirscht.

Das gilt für die Arbeitsbedingungen osteuropäischer Pflegekräfte ebenso wie für die Vereinbarkeit von Job und Familie oder für knappe Einkommen und Rentenansprüche von Beschäftigten, die ihre Arbeitszeit aus Pflegegründen reduziert haben.

Hier die komplette Studie der Hans-Böckler-Stiftung von Juni 2017.

Grafiktext (ohne Zahlenangaben!)

Grafiktext (ohne Zahlenangaben!)

 

 

Nur gemeinsam sind wir stark !!

Eigentlich wolle Elke Wenske aus Hanau vor 15 Jahren eine Weiterbildung zur Finanzbuchhalterin machen, doch dann bekam ihr Mann ein Hirn-Aneurysma, nach der OP kam es zu einem Schlaganfall!

Seitdem pflegt sie ihren Gerhard, konnte ihren Berufswunsch nicht weiter verfolgen, rutschTe gezwungenermassen in Hartz IV und engagiert sich bei wir pflegen e.V. – der bundesweiten Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Deutschland für verbesserte Rechte pflegender Angehöriger.

Elke Wenske ist Landesansprechpartnerin für Hessen und freut sich über weitere Engagierte in ihrem Bundesland – ihre Kontaktdaten finden Sie auf unserer Webseite www.wir-pflegen.net .

Hier der Artikel in der Neuen Post (Ausgabe 20 vom 10 Mai 2017 ) als PDF.

 

HART ABER FAIR – 12.06.2017 – Pflegende Angehörige entlasten den Sozialstaat in Höhe von 44 Milliarden!!

 Susanne Hallermann vertrat bei der HART ABER FAIR – Sendung vom 12.juni 2016
„Waschen, pflegen, trösten – wer kümmert sich um uns, wenn wir alt sind?“
wir pflegen e.V. und gab damit pflegenden Angehörigen eine Stimme !
Ein gelungener Auftritt, der der größten Pflegesäule in Deutschland und unserem Verein sehr viel positive Resonanz einbrachte und dies immer noch tut 😊 !
Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützen, uns für verbesserte Rechte pflegender Angehöriger stark zu machen!
Ihr Team ADP

 

Pflegende Angehörige fordern Hilfe!

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE FORDERN DRINGEND HILFE

* unkompliziert
        * leicht verständlich 
  * real umsetzbar

Wir danken für das Mitzeichnen dieser ONLINE-PETITION von pflegenden Angehörigen für pflegende Angehörige  !

Team ADP von wir pflegen

Täglich grüsst das Grundeinkommen

Mein Grundeinkommen sammelt per Crowdfunding Geld für Bedingungslose Grundeinkommen.                                                                                                  Immer wenn 12.000 € zusammen sind, werden sie an eine Person verlost.

Wenn Sie dabei sein mögen, registrieren Sie sich hier – die nächste Verlosung ist am 12. Juni 2017.

 

SCHULDEN – PLEITE – INSOLVENZ

Raus aus der Pleite – Schuldnerberaterin Marlies Schmidt hilft Schuldnern in Not.

In der neuen 37 Grad Dokumentation (ZDF) werden zwei Schuldnerberater begleitet. Unter anderem versuchen sie einer pflegenden Angehörige zu helfen, die durch die Pflege arm geworden ist.

Hier die Sendung vom 23. Mai 2017 in voller Länge – lohnt sich !

Wer heute pflegt, ist morgen arm!

ANGEHÖRIGE IN DER RENTEN-FALLE!

 

Pflegereform, Deutsche Rentenversicherung, Rentenanspruch, Rentenpunkte, Pflegebedürftige, Nebenjob

dpa/Oliver Berg Pflegende bekommen Gutschriften in der Rentenversicherung – aber die sind viel zu gering, kritisieren Experten

 

Gut recherchierter Focus-Artikel vom 17.Mai 2017 mit unseren Zahlen,
die Sie auch immer aktualisiert auf unserer Webseite finden 👍🏻.
 
Danke an Berrit Gräber & Focus für die Unterstützung und
„Sichtbarmachen“ der Armutsfalle für familiäre Pflegeleistung!
Ihr Team ADP

Pflegende Angehörige gesucht – Interviews Kath. Hochschule Freiburg

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE UND RÄUMLICHE DISTANZ 

Gerne teilen wir diese Anfrage der Katholischen Hochschule Freiburg auch auf unserer Webseite und bitten alle Interessierten, sich direkt mit Stefanie Klott in Verbindung zu setzen. Vielen Dank!

Alle Kontaktdaten finden Sie im Interviewgesuch – hier auch noch mal als PDF-Version.  Ihr Team ADP

Fakten-Check ARMUTSRISIKO

Gudrun Born aus Frankfurt ist ehemals pflegende Angehörige (17 Jahre pflegte sie ihren Ehemann), Buchautorin & langjähriges Mitglied bei wir-pflegen – unsere Renten-Expertin 😉

…. Lesen Sie HIER den gesamten FAKTEN-CHECK & den Diskussions-Beitrag zum Thema ARMUTSRISIKO bei pflegenden Angehörigen.