„In guten, wie in schlechten Zeiten – es war unsere gemeinsame MS!“

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„In guten, wie in schlechten Zeiten – es war unsere gemeinsame MS!“ 

20 Jahre pflegte Holger Maltry seine an MS erkannte Frau Marianne, 4 gemeinsame Kinder zog er groß, kämpfte um Hilfsmittel & Unterstützung.

Vor einem Jahr starb Marianne, Holger hatte 30.000€ Schulden…
„Es muss doch in Deutschland möglich sein, familiäre Pflege               angemessen zu bezahlen!“

Wir danken unserem wir pflegen-Mitglied und langjährigem Unterstützer der Initiative ADP für unseren sonntäglichen Betroffenen-Bericht in der aktuellen DMSG-Ausgabe             (Mai 2016 von Sonja Thelen).
Ihr Team ADP

Hier als PDF-Version:https://www.dropbox.com/s/pqexs0bi2zvvxkd/1605%20Maltrydmsg.pdf?dl=0

„Ich habe meinen Freund nach seinem Schlaganfall geheiratet!“

„Ich habe meinen Freund nach seinem Schlaganfall geheiratet                            und pflege ihn seit 14 Jahren

nun lebe ich in Hartz IV, hole Lebensmittel von der Tafel & engagiere mich bei wir pflegen e.V., damit ich etwas für eine Verbesserung für pflegende Angehörige beitragen kann !“

Unser sonntäglicher Betroffenenbericht von Elke Wenske, unserer Landesansprechpartnerin für Hessen & Rheinland-Pfalz wurde am 03.Mai 2016
in der LAURA (Ausgabe 19) veröffentlicht .
LAURA 160503 mit Elke W.Vielen Dank an Elke & Gerd für den gelungenen, berührenden & authentischen Bericht – ihr sprecht für Zigtausende ! 
Ihr / Euer Team ADP
Quelle „Laura, Heft 19/2016, Bauer Woman KG“

„Wenn Pflege arm macht“

Willkür beim Unterhalt für die Eltern oder Pflegezeiten, die die eigene Rente schmälern – die finanziellen Belastungen werden oft unterschätzt!!

Dieser Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 06.April 2016 entstand gemeinsam mit unserem wir pflegen – Mitglied Gisela Breuhaus, Manuela Anacker (Referentin für Sozialpolitik vom VdK) & der Initiative gegen Armut durch Pflege.

Hier unser sonntäglicher Betroffenen-Bericht, der für Zigtausende spricht und den Sie hier auch als PDF auf unserer Homepage finden…
Ihr Team ADP

160406 Wenn Pflege arm macht

„Die Liebe gibt mir die Kraft weiterzumachen!“

Photo Erfurt 2015 Anja & Dieter

 

Anja Cent (55) und ihr Mann Dieter (62) hatten nur wenige glückliche Jahre, bevor Dieter einen Herzinfarkt mit schwerer Hirnschädigung erlitt.

 

Seit dieser Zeit managt die Berlinerin ihr gemeinsames Leben und engagiert sich im Verein wir pflegen e.V., um die Position pflegender Angehörige in Politik und Gesellschaft zu stärken.

Wir danken Anja Cent & Dieter P. für ihren Bericht, der im Februar 2016 in der Pflege-Partner veröffentlicht wurde – mittlerweile der 6. Bericht betroffener pflegender Angehöriger von wir pflegen e.V. 😊 !

Ihr Team ADP                                                                                                                 Hier der Bericht auch in PDF – Version

Pflegepartner AC 02:16

Rente muss zum Leben reichen!

Rente muss zum Leben reichen !

Das Thema RENTE betrifft alle – wer arbeitet, sollte auch im Alter von einer ausreichenden Rente leben können – pflegende Angehörige sind nach wir vor doppelt und dreifach ausgeschlossen        (siehe unsere „Renten-Info“ der Initiative        ADP in unseren Links):

 

Monitor: „Die gesetzliche Rente kaputt reformiert, die Riester-Rente gescheitert. Deutschland droht die Altersarmut. Aber ein Zurück zur gesetzlichen Rente scheint für die Bundesregierung ein Tabu: Nicht finanzierbar wegen zu hoher Rentenbeiträge, heißt es immer wieder. Dabei zeigt unser Nachbarland Österreich, wie es gehen könnte: mit einer Einheitsrente, in die auch Selbständige und Beamte einzahlen. MONITOR hat die Auswirkungen einer solchen Versicherung für Deutschland berechnen lassen – mit erstaunlichen Ergebnissen.“

Die Lösung könnte eine gesetzliche Rentenversicherung sein, in die alle einzahlen, auch Selbstständige und Beamte.

Dasselbe noch für die Krankenversicherung, eine gesetzliche Bürgerversicherung, in die alle einzahlen. Und wenn dann noch diverse Briefkastenfirmen aufgelöst würden … Da würde es in den sozialen Bereichen schon etwas gerechter und menschlicher zugehen!

Hier der Video-Clip der Monitor – Sendung vom 14.April 2016 –                            moderiert von Georg Restle.

Pflegende Enkelin kann Hundesteuer für den Therapiehund „Anni“ nicht zahlen – dabei geht es ihrer 97j. dementen Oma mit dem Hund tierisch gut…


Oma Hund
Das kleine weiße Bündel kuschelt sich an die alte Dame und hat durch den Körperkontakt beruhigenden Einfluss. „Seit Anni da ist, verändert sich etwas. Meine Omi hat Lebensfreude, strahlt Zufriedenheit aus, wenn Anni auf ihrem Schoß schläft“, freut sich die Enkelin. Die Hände der Großmutter sind dann schützend um das Hündchen gelegt. Ein sanftes Lächeln steht in ihrem Gesicht.

„Dieser Hund berührt Herz und Seele und hat eine unglaubliche Wirkung auf meine Omi und mich als überanstrengte und ausgelaugte Pflegende“, sagt Andrea Siedler seufzend.

Enkelin kann die Hundesteuer nicht zahlen

Genau damit wird es in Kürze wohl zu Ende sein. Denn die Enkelin wird die fällige Hundesteuer von 162 Euro pro Jahr nicht zahlen können. Durch die 24-Stunden-Pflege für die Großmutter ist Siedler Hartz IV-Bezieherin geworden. „Ich habe ihr versprochen, sie nicht ins Altenheim zu schicken. Und Pflege macht arm“, sagt die erfahrene Sekretärin leise. Die Großmutter erhält nur eine Mini-Rente.

Als „gute Bürgerin“ ging Siedler zum Amt und meldete den Hund an.

„Ich hatte scharf gerechnet. Für Hartz IV-Bezieher kostet die Hundesteuer in Bonn doch nur 24 Euro im Jahr. Das würde ich hinkriegen.“ Dazu kämen Kosten für Futter und den Tierarzt. Doch dann kam die Schreckensnachricht: Die Stadt lehnte ab, die Steuer zu ermäßigen, da Siedler einen kleinen Nebenjob von 100 Euro im Monat hat.

Oma Hund 2

 

„Damit decke ich einen Bruchteil der hohen Kosten für glutenfreie Diät-Ernährung und Verbandsmaterial für meine Omi. Doch für das Amt verdiene ich zu viel.“ Andrea Siedler kann es einfach nicht fassen.

 

Stadt: Keine Steuerbefreiungsregelung

Marc Hoffmann, stellvertretender Stadtsprecher, will sich zum konkreten Fall nicht äußern, doch er bestätigt die Argumentation der Verwaltung. In der Hundesteuersatzung gebe es keine Steuerbefreiungsregelung. „Auch ein Streichelhund dient überwiegend persönlichen Zwecken, auch wenn er aus therapeutischer Sicht die Behandlung einer Erkrankung unterstützt und die Erkrankung lindert“, so Hoffmann.

Die in der Satzung vorgesehene Steuerermäßigung sei einkommensabhängig. Und wenn das vorhandene Einkommen, also die Sozialleistung und der eigene Verdienst, regelmäßig über den sogenannten SBG XII-Leistungen liege, komme eine Ermäßigung der Hundesteuer nicht in Frage.

Anni - give 5

UPDATE 03. März, 12 Uhr: Eine Welle der Hilfsbereitschaft hat die Geschichte der demenzkranken 97-Jährigen und ihrem Therapiehund „Anni“ ausgelöst. Zahlreiche Anrufe und E-Mails sind beim General-Anzeiger eingegangen – alle wollen helfen.

Hier die beiden Zeitungsartikel im General-Anzeiger Bonn (03.03.2016) und im          General-Anzeiger Bad Godesberg (03.03.2016).

„Pflegende Angehörige und die Folgen von Armut durch Pflege!“

Hilfe-fuer-Frauen-Cafe-und-mehr-ab-25.-Februar_image_630_420f_wnWir freuen uns, dass „unser Thema“ die kostenlose Veranstaltungsreihe des Paritätischen Wohlfahrtsverband, der SHKS Kreis Warendorf & des Mütterzentrums Beckum am 25.02.2016 eröffnen durften…

Gelungener Nachmittag und DANKE an alle Beteiligten – immer gerne wieder, denn die Situation pflegender Angehöriger bleibt nach wie vor                                                    SEHR UNTERSTÜTZUNGSWÜRDIG !

Hier der Pressebericht im Vorfeld… (WN 19.02.2016)
Ihr Team ADP

Andrea S. pflegt ihre Oma seit 11 Jahren!

„Manchmal frage ich Omi: ‚Wofür möchtest du Danke sagen?‘
Dann sagt sie: ,Dass ich hier sein darf.‘
Solange sie das sagt, weiß ich, wofür ich das alles mache!“

Seit 11 Jahren pflegt Andrea Siedler (50J.) ihre Oma, ist finanziell immer am Limit und möchte ihre Oma (96J.) auf keinen Fall ins Heim geben.

Lesen Sie unseren heutigen Betroffenen-Bericht, der in `Alles für die Frau` (53/2015) veröffentlicht wurde….- wir danken Andrea & Selma Siedler ganz herzlich für Ihren berührenden und authentischen Bericht !
(Photos privat)

AB 5315Pflege (Andrea Siedler & Oma Selma)