DIE GEHETZTEN SIND WIR !!

WEIL ES AUCH FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE GILT…!!!

Rolli - Menschen - Trick

 

Irgendwann müsse mit der Vereinbarkeitslüge Schluss sein, meint Marc Brost: Arbeitende Eltern seien permanent gehetzt und übermüdet. Nicht nur Karrieristen würden darunter leiden, Job und Familie nicht unter einen Hut zu bekommen.

Bin ich gerne Papa? Ja, absolut, von ganzem Herzen. Arbeite ich gerne in meinem Beruf? Ja, leidenschaftlich gerne.Und, geht beides zusammen? Die übliche Antwort lautet: Ja, klar.

Manchmal hakt es ein bisschen, manchmal sind wir zuhause alle ein bisschen erschöpft. “Urlaubsreif” nennen wir das. Aber im Großen und Ganzen gibt es kein Problem, denn meine Frau und ich, wir sind ja prima organisiert.

Die Wahrheit ist: Wir sind permanent müde, haben Ringe unter den Augen, schlafen schlecht. Wir sind ständig nervös, wie gehetztes Wild. Wenn wir morgens aufwachen, fällt uns sofort ein, was wir alles schaffen müssen. Wenn wir abends ins Bett fallen, wissen wir, dass wir wieder nur die Hälfte von dem erledigt haben, was eigentlich anlag.

Wir trinken unseren Kaffee im Gehen, essen im Stehen. Und wenn wir nach Hause kommen, nach einer Dienstreise, einem turbulenten Meeting, einer Brüllerei am Telefon, sind wir abgekämpft und angespannt. In unserem Kopf tobt noch der Tag, und dann braucht es nur eine falsche Bemerkung – und es gibt Streit.

Es geht einfach nicht zusammen. Wir haben nie genug Zeit für unsere Kinder. Wir haben nie genug Zeit für unsere Partner. Und wir haben nie genug Zeit für unseren Job. Klingt das frustriert? Mag sein. Aber ich bin gar nicht frustriert. Nur verärgert.

Lesen oder hören Sie hier den ganzen Beitrag aus dem Deutschlandradiokultur vom 27.03.2015 !

ICH LEISTE TÄGLICH INTEGRATIONS-ARBEIT !!

Silvia Wölki

 

Ich bin Mutter von drei gesunden Töchtern und einer Tochter mit schwersten Behinderungen. 

Heute sind sie erwachsen. Meine jüngste Tochter studiert, die Älteren haben ihre Ausbildung bereits abgeschlossen. Meine behinderte Tochter ist gerne unter Leuten. Das entspricht ihrem Wesen. Darum gehe ich sooft ich kann mit ihr nach draußen, damit man uns sieht und sie trotz ihrer Behinderungen als Person wahrgenommen wird.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von Silvia W., die vieles verlor, aber NIEMALS den Glauben an Ihre Kinder!!

DANKE Silvia und auch, dass Du Dich aktiv im Team ADP engagiert!!                                 Viel Kraft für die derzeit harte Zeit – wir denken dolle an Euch!                                            Deine Teamkollegen vom Team ADP

PETITIONS-VERFAHREN BEENDET !!

Rosenblätter im Irrgarten

 

 

Nach zwei Jahren Wartezeit haben wir die abschließende Antwort des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages erhalten.

Wir können uns entspannt zurücklehnen, in der Pflege ist alles zum besten bestellt!

 

 

 

Die Abgeordneten des Bundestages finden die Pflegelandschaft absolut o.k., alles ist auf einem guten Weg, es gibt weder Personalmangel, noch Intransparenz angesichts der erbrachten Leistungen in den Pflegeheimen im Verhältnis zu den Heimkosten, auch haben pflegende Angehörige eine super Unterstützung und die Menschen mit einer sogenannten Demenz können sich doch weiterhin auf den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff (wie auch immer!) bis zur nächsten Bundestagswahl freuen. Ein konkreteres Datum war leider nicht verfügbar.

Die Sorgen und Nöte von 108.000 Mitzeichnern wurden im Handstreich abgebügelt und wir dürfen uns als Begründung in die Theorie der bundespolitischen Gesetzestexte vertiefen ohne jeglichen Bezug zu unseren praktischen Erfahrungen und Forderungen.

Und, um uns das mitzuteilen, wurden zwei Jahre benötigt. BRAVO!

aus: Homepage Rosenblätter im Irrgarten – aktuelle Entwicklung – 25.03.2015 – hier finden Sie auch die Begründung als PDF (03.02.2015)

GUTE PFLEGE-EIN MENSCHENRECHT

Titelbild Bündnisfilm BFGP 11.07.2013

Eine pflegende Angehörige und eine Altenpflegerin zeigen, dass es um die Gegenwart und Zukunft der Pflege in Deutschland nicht gut bestellt ist – sie stehen für Zigtausende!
Das Bündnis für gute Pflege fordert daher Verbesserungen.

Sehen Sie hier den Bündnisfilm aus dem Jahr 2013, der leider noch NICHT an Aktualität verloren hat. GUTE PFLEGE IST EIN MENSCHENRECHT – BÜNDNISFILM (11.07.2013)

Buendnislogo_rgb

www.buendnis-fuer-gute-pflege.de

Koalition sieht Nachbesserungsbedarf in der Pflege – bei sich selbst!!!

Scharfenberg-Elisabeth_02Anbei finden Sie eine Pressemitteilung der pflege- und altenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen,          Elisabeth Scharfenberg,    zu den Äußerungen der Koalitionspolitiker anlässlich des Deutschen Pflegetages.

Zu den Äußerungen von Koalitionspolitikern beim Deutschen Pflegetag in Berlin erklärt Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik:

Offenbar traut die Koalition ihren eigenen Reformen nicht. Gerade ist das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Kraft getreten, da kündigt Karl Lauterbach von der SPD baldige Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an. Welch eine Bankrotterklärung. So schnell hat wohl noch keine Regierung erkannt, dass ihre eigenen Gesetze nichts taugen.
Herr Lauterbach hat völlig Recht. Die Pflegezeitgesetze sind völlig unzureichend und gehen total an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei. Das sagen wir seit Monaten, auch die Mehrzahl der Experten und Verbände hat dies immer kritisiert. Die Koalition sollte vielleicht doch mal auf andere hören, anstatt sich ständig an sich selbst zu berauschen.
Der Pflegebevollmächtigte Karl-Josef Laumann kündigt für den Sommer die Reform der Pflegeausbildung an. Die Kranken- und Altenpflege sollen zu einem einheitlichen Pflegeberuf zusammengeführt werden. Das ist ein Irrweg. Dabei wird notwendiges Fachwissen verloren gehen, was wir in der Pflege aber mehr denn je brauchen. Das wird vor allem zu Lasten der Altenpflege gehen. 
Mit dieser Reform will Herr Laumann außerdem eine faire Bezahlung der Pflegekräfte erreichen. Wir unterstützen natürlich, dass Pflegekräfte angemessen bezahlt werden müssen. Herr Laumann wird aber noch erklären müssen, wie er das genau hinbekommen will. Mit der Ausbildungsreform jedenfalls hat das nichts zu tun, auch wenn er diesen Eindruck erwecken will.
In der Hoffnung, dass es keiner merkt, macht diese Koalition einfach wohlfeile Versprechungen, ohne Lösungen anzubieten. Das ist nicht integer.
Pressemitteilung|13.03.2015 Pflege: Koalition sieht Nachbesserungsbedarf bei sich selbst

Auch für Situationen NACH der Pflege!

Es muss möglich sein, die freie Wahl zu haben, die Pflege zu Hause durchzuführen, ohne zu verarmen.

Roland-BrusmannMeine Forderungen an Politik und Gesellschaft:

Dies entspricht den Wünschen der meisten pflegebedürftigen Menschen und der Menschenwürde. Ich fordere ausreichende Absicherungen damit Pflegebedürftige den sie pflegenden Familien, Freunden und Bekannten ein Grundeinkommen sichern können.  Lesen Sie hier den ganzen Bericht !    

Sehen wir GENAU SO und setzen uns daher für die                                              SOZIALE GLEICHBERECHTIGUNG & ABSICHERUNG                                  pflegender Angehöriger ein – gemeinsam MIT Betroffenen – sein SIE dabei !!            DANKE – Ihr Team ADP

 

Deutscher Pflegetag 2015

Der größte Pflegedienst Deutschlands:

Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung

Statement Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

Grafik: Logo Deutscher Pflegetag 2015

(12.03.15) Der erste Teil des Pflegestärkungsgesetzes trat Anfang des Jahres in Kraft, Teil 2 soll 2016 folgen. Die zentrale Frage ist und bleibt: Wird Pflege dadurch endlich den Stellenwert in der Gesundheitspolitik bekommen, den sie braucht? Immer wieder diskutiert Deutschland über notwendige “Bildungsoffensiven”. Wir stehen vor einer “Energiewende”. Aber die Tragweite des Themas Pflege wird hierzulande immer noch unterschätzt. Erst langsam dämmert es, welchen Stellenwert die Pflege künftig einnehmen wird. Ich wage mal einen Blick in die Zukunft: Andere sozial- oder gesundheitspolitische Themen wie  “Mindestlohn” oder vermeintlicher “Ärztemangel” werden später einmal überschaubar wirken. Dagegen hat Pflege das Zeug zum Dauerbrenner. Mögen heute noch Mindestlohn oder Energiewende mehr Aufmerksamkeit erzeugen, langfristig wird das Pflege-Thema nach vorne drängen. Und es verdient auch mehr Aufmerksamkeit, denn Pflege muss zum gesamtgesellschaftlichen Projekt werden! Das haben wir erkannt und deshalb gehandelt: Pflege braucht das große Parkett, die breite Aufmerksamkeit und die öffentliche Diskussion. Der Deutsche Pflegetag ist dazu ein zentraler Beitrag.

HIER finden Sie den kompletten Beitrag !

ZUM WELTFRAUEN-TAG mit Tipps für alle pflegenden Frauen !!

Wenke, Elke & Glauer, Gerhard

Gerne veröffentlichen wir diesen Leserbrief einer pflegenden Angehörigen – und ganz besonders heute zum Weltfrauen – Tag!

 

Wir haben Elke Wenske und Ihren Mann beim 1. Netzwerktreffen der Initiative ADP im Februar 2014 in Münster kennen gelernt… – da waren die 2 dabei.

Mittlerweile ist Elke Wenske  innerhalb und ausserhalb ihres Bundeslandes Hessen aktiv & Ansprechpartnerin im Vereins-Expertentool.

DANKE an Elke für ihren Leserbrief, ihr Engagement für pflegende Angehörige im kleinen & im großen Kreis….. WIR SIND NICHT MEHR STILL !!