Auch für Situationen NACH der Pflege!

Es muss möglich sein, die freie Wahl zu haben, die Pflege zu Hause durchzuführen, ohne zu verarmen.

Roland-BrusmannMeine Forderungen an Politik und Gesellschaft:

Dies entspricht den Wünschen der meisten pflegebedürftigen Menschen und der Menschenwürde. Ich fordere ausreichende Absicherungen damit Pflegebedürftige den sie pflegenden Familien, Freunden und Bekannten ein Grundeinkommen sichern können.  Lesen Sie hier den ganzen Bericht !    

Sehen wir GENAU SO und setzen uns daher für die                                              SOZIALE GLEICHBERECHTIGUNG & ABSICHERUNG                                  pflegender Angehöriger ein – gemeinsam MIT Betroffenen – sein SIE dabei !!            DANKE – Ihr Team ADP

 

3 Gedanken zu “Auch für Situationen NACH der Pflege!

  1. Der Bericht hat mich sehr berührt, leider geht es den meisten zu Hause Pflegenden ähnlich.

    Ich selbst habe meine Mama, nach mehreren Schlaganfällen, seit 2009 gepflegt. Anfangs ließ es sich noch mit dem Job vereinbaren, aber als die Diagnose *vaskuläre Demenz* dazu kam, war es ein so großer Spagath zwischen Job und Pflege, so dass ich 2011 mich habe kündigen lassen, um ganz und rund um die Uhr für Mama da sein zu können.
    Nun ist es mit Sicherheit so, dass Jobcenter nicht gleich Jobcenter ist. Ich hatte Glück, mir wurden nie Steine in den Weg gelegt und hatte menschliche, einfühlsame Sachbearbeiter.

    Mama ist am 27.05.2014 verstorben, nach der Trauerphase wurde mir zugestanden, wieder an mich selbst zu denken. Ich habe diese Zeit genutzt um eine Reha für mich wahr zu nehmen und meinen weiteren Lebensweg zu überdenken, und mein Zielwar ganz klar 🙂

    Mit der Unterstützung des Jobcenters werde ich morgen mit dem Zertifizierungslehrgang zur Demenzbetreuerin nach $ 87 b beginnen. JA, ich möchte noch ettlichen Menschen versuchen, noch ein bissel Lebensfeude und Liebe zu geben 🙂

    • Liebe Karin Taraschewski,
      die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind leider (noch) so – DIE gilt es zu verändern und das ist damit eine politische und laaaange Reise….

      Wir haben uns schon mal aufgemacht – seit fast 6 Jahren und so lange, bis “wir nicht mehr gebraucht werden”
      und die SOZIALE GLEICHBERECHTIGUNG & ABSICHERUNG pflegender Angehöriger etabliert ist !!!!

      Ja und herzlichen Glückwunsch, soooo gut und wichtig, dass Sie SICH SELBER die Trauerphase zugestanden haben und durch die Reha den nötigen Abstand hatten.
      Alles ist ja anders, wird neu gemischt und man (frau

  2. Facebook-Kommentar zu diesem Beitrag vom 15.März 2015 von Nicole Müller (mit ihrer Erlaubnis auf unserer Homepage-Seite zur Veröffentlichung frei gegeben – DANKE nochmals an Nicole Müller !!)

    Wenn man schon immer aufn amt hoert,als pflegender:

    “Was haben sie die letzten jahre gemacht?”

    “Gepflegt!”

    “Achsoooo,sie haben NICHT gearbeitet”

    dann ist alles gesagt ,zum stellenwert des “um sich kuemmerns “in der familie der in dieser gesellschaft zugemessen wird.

    Haette man nur tueten gefaltet..das waere ARBEIT,aber kinder erziehen,alte pflegen und begleiten ist eben keine.

    Die solchen mist von sich geben,denen kann man nicht mal boese sein,meist junge menschen,deren angehoerige noch relativ jung sind und sicher nicht krank und pflegebeduerftig gleich gar nicht,kurz :

    Sie haben keinen”blassen schimmer “das/ob pflege arbeit ist und …..auf behoerden sitzen SACHbearbeiter..wie der name schon sagt,es geht nicht um menschen,deren leben sondern SACHEN !

    Und als SACHE steht dem pflegenden nur ein mindestmass an lebensqualitaet zu,grad soviel,das er im dienste der SACHE weiterfunktioniert und eben nicht mehr,daher die zuordnung zu HARTZIV.

    Und..um noch das letzte aus den “nicht arbeitenden”rauszupressen,werden sie,genauso wie nichtpflegende ,genoetigt,ihre finanzielle beduerftigkeit durch die annahme eines jobs zu vermindern um diese leistungen zu sparen..auch dabei gehts nicht um MENSCHEN,sondern um die sache des “geld einsparens”an sich!

    Und wer als pflegender den spagat nicht schafft,zwischen pflege und job..kein problem,die “pflegemafia”freut sich ueber jeden neuzugang,denn mit dem kann man ja geld verdienen.
    Mehr,als der pflegende angehoerige jemals sehen wird,denn,dem solls so schwer wie moeglich gemacht werden,seine moralische einstellung/pflicht seinen angehoerigen gegenueber zu erfuellen,er soll ja dem(nicht vorhandnem)arbeitsmarkt zur verfuegung stehn als “verschiebemasse”und pflegen und familienbande stehen dem entgegen !

    Es hat schon seinen sinn,warum ueber,zwar vorhandene hilfen,nicht aufgeklaert wird und seit jahrzehnten die familien einem”beschuss”an eher zerstoerenden gesetzen/verordnungen usw.ausgesetzt sind..es liegt NICHT im interesse der politik,familienbande zu staerken /zu erhalten..ueberall soll der inhalt des geldbeutels das letzte wort haben und die not druck ausueben,dem arbeitsmarkt zur verfuegung zu stehn..familien braucht daher die politik nichtund da ist auch die ursache zu finden,warum pflegende hartzIV zugeordnet werden.
    Wer die restriktive gesetzgebung bei HARTZIV kennt und den begriff”bedarfsgemeinschaft “und dessen folgen…dem wird klar :

    HartzIV ist der “familienkiller NR.1″denn ganz natuerliche hilfen unter familienangehoerigen/gegenseitiges beistehn werden unter strafe gestellt und so pflegebeduerftige uU.in die arme des pflegesystems getrieben um an ihnen zu verdienen.
    Und “nachschub “gibts reichlich,denn auch der hartzIV-beziehende ,jetzt pflegende braucht irgendwann mal pflege ,nur…
    da ist keiner mehr da,durch die soziale isolation durch die pflege&hartzIV und ne familie ist/kann an dem ewigen (finanziellen)druck durch pflege+hartzIV+monsterbuerokratie zerbrechen !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.