ZUM WELTFRAUEN-TAG mit Tipps für alle pflegenden Frauen !!

Wenke, Elke & Glauer, Gerhard

Gerne veröffentlichen wir diesen Leserbrief einer pflegenden Angehörigen – und ganz besonders heute zum Weltfrauen – Tag!

 

Wir haben Elke Wenske und Ihren Mann beim 1. Netzwerktreffen der Initiative ADP im Februar 2014 in Münster kennen gelernt… – da waren die 2 dabei.

Mittlerweile ist Elke Wenske  innerhalb und ausserhalb ihres Bundeslandes Hessen aktiv & Ansprechpartnerin im Vereins-Expertentool.

DANKE an Elke für ihren Leserbrief, ihr Engagement für pflegende Angehörige im kleinen & im großen Kreis….. WIR SIND NICHT MEHR STILL !!

3 Gedanken zu “ZUM WELTFRAUEN-TAG mit Tipps für alle pflegenden Frauen !!

  1. Ja, was soll ich schreiben? Seit nun mehr vielen, vielen Monaten und Jahren treten die Verantwortlichen auf der Stelle. Politik der “kleinen Schritte” nennen sie das.
    Wo bleibt der “Paukenschlag”, die Erlösung derer, welche sich Jahr für Jahr, Woche für Woche, Tag für Tag und 24 Stunden, jede Minute, um ihre Angehörigen liebevoll kümmern und damit unglaublich viel unsere Gesellschaft leisten. Wo bleibt die Anerkennung und die Wertschätzung, nicht nur als langweiliges Gerede.
    Unglaubwürdige Frau Merkel und Konsorten, wo bleibt das was über dem Hintern liegt?

    Roland G. Brußmann
    (Pflegeinitiative Deutschland e.V. -Autor/Beisitz)

  2. Liebe Frauen und Männer,

    pflegende Angehörige – daheim oder im Heim – sind nicht mehr still. Und das ist gut. Zu lange hat die Gesellschaft stillschweigend hingenommen, dass die, die sich um Menschen kümmern, die in unserer Gesellschaft “unproduktiv” sind, nicht gehört und gesehen werden. Ab und an ein nettes Wort, das aber zeigte, dass es nicht um Veränderung geht.
    Man mag über das Internet denken, was man will, aber es ist die Möglichkeit, dass Menschen zusammenkommen, sich zusammenschließen und sagen, dass es in einer Gesellschaft um mehr geht als erfolgreich sein. Und man sieht, dass man nicht allein ist.
    Und da sollte man an alle die denken, die nie eine Stimme hatten, klaglos für ihre Menschen da waren.
    Das waren in der Mehrheit Frauen, aber auch viele Männer.
    Für mich ist es eine Schande, dass die Regierung sich noch immer nicht zum Anwalt macht für die vielen, denen man die Betreuung weggenommen hat – nicht unbedingt, weil der Angehörige nicht geeignet ist.
    Für die vielen, die keine Angehörigen haben, die sich kümmern, muss es ein Schlag ins Gesicht sein, dass angesichts des fehlenden Pflegepersonals nicht alles getan wird, Menschen durch ein Einwanderungsgesetz dazu zu bewegen, in diesem Land gerade auch für pflegebedürftige Alte da zu sein:
    Sprachkurs inklusive. Denn es geht ja nicht nur um Pflege, es geht um das Verstehen.
    Es sollte endlich Thema werden, dass man Menschen nicht zu Pflegeopfern macht. Noch immer ist die Priscusliste nicht allen bekannt, so dass demente Menschen stürzen und dann eben nicht mehr daheim betreut werden können in vielen Fällen.
    Schade, dass Frau Merkel das Thema Pflege nie zur Chefsache gemacht hat. Wir alle können zu “Pflegefällen” werden – in jeder Lebensphase. Die Zeit des Verdrängens ist vorbei.

    Noch kann ich die Aufgabe lösen: Spamschutz.
    Besonderen Schutz möchte ich, wenn ich das nicht mehr kann.
    Herzliche Grüße
    Martina Lenzen

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