HILFE UND UNTERSTÜTZUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE !!

Das gibt’s doch nicht?

Doch, das gibt es!!

Die Paul-Töbelmann-Stiftung unterstützt bedürftige pflegende Angehörige (z.B. Bezug von ALG II/Hartz VI. Sozialhilfe, Grundsicherung (usw.). Sie übernimmt Kosten, die die Pflegenden oder Gepflegten nicht selbst finanzieren können und die auch keine Kasse übernimmt. Dazu gehören zum Beispiel

 Heil-, Pflege- und Hilfsmittel (die die Arbeit der Pflegenden erleichtern);
 Finanzierung einer Vertretungskraft während der Erholung von Pflegenden;
 eine Erholung/Kur für Pflegende (bis 6 Mt. nach dem Tod des/der Gepflegten);

Das Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen.

… aber z.Zt. gehen viel zu wenige Hilfeanträge ein! Deshalb suchen wir auf diesem Weg dringend PFLEGENDE ANGEHÖRIGE, die eine solche Hilfe brauchen!

Interessiert? Wir freuen uns über Ihre Anfrage!

Hier der komplette Infoflyer mit allen Daten & Informationen – gerne weitersagen…

DANKE – Ihr Team ADP

21 Gedanken zu “HILFE UND UNTERSTÜTZUNG FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE !!

  1. Hallo,

    ich bin durch Zufall hier im Internet auf Ihre Stiftung gestoßen.
    Ich habe jetzt 5 Jahre lang meine Großmutter gepflegt, seit 2013. Das hat sehr an meinen Nerven, aber auch an meiner Gesundheit gezehrt. Leider wurde der Pflegezustand meiner Oma in den letzten Wochen immer schlechter, so dass ich sie schweren Herzens in eine Wohngruppe für hochgradig Demente und Alzheimerpatienten geben musste. Ich habe meine Großmutter (Pflegegrad 5) Vollzeit, also 24 Stunden rund um die Uhr gepflegt, da man sie kaum mehr alleine lassen konnte, vor allem wegen Sturzgefahr. Deshalb konnte ich auch keiner Arbeit nachgehen. Ich habe mit von der Rente meiner Oma und vom Pflegegeld gelebt. Nun, da meine Oma nicht mehr bei mir wohnt, muss ich in den nächsten Tagen Harz IV beantragen. Aber ganz ehrlich, ich bin nervlich so fertig, heule nur noch, weil ich mich schuldig fühle, dass ich meine Großmutter nicht bei mir behalten konnte. Ich bräuchte ganz ehrlich erstmal eine Kur, bevor man mich auf den Arbeitsmarkt loslassen kann. Könnte ich auch ein Stiftungsgeld beantragen, wenn ich eine Kur beantrage, obwohl meine Oma jetzt nicht mehr bei mir lebt und ich sie nicht mehr pflege?

    • Liebe Frau Höpfl,

      DANKE für Ihren Bericht und gerne beantworte ich Ihre Anfrage.
      Zunächst zur Klarstellung: Die Initiative ADP sind keine Stiftung, sondern ein Schwerpunktthema von wir pflegen e.V., der bundesweiten Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Deutschland. Als Verein registriert, aber als “Stimme der pflegenden Angehörigen” sehen wir uns als soziale Bewegung. Schwerpunktmässig sind wir Interessenvertretung (mit wachsendem politischem Einfluß) und Selbsthilfeorganisation. Schauen Sie gerne auf unsere Seiten http://www.wir-pflegen.net und auf http://www.wir-pflegen.nrw, dem 1. Landesverein in NRW, weitere gerade in Gründung.

      NUN ZU IHRER FRAGE: als pflegende Angehörige haben Sie – 6 Monate nach dem Tod Ihrer Oma – Anspruch auf eine Reha! Nutzen Sie diese Möglichkeit der Auszeit, des Übergangs und der “Zwischendimension” in Ihrem Leben unbedingt. Beantragen Sie die Reha bei Ihrem zuständigen Krankenkasse oder Rentenversicherungsträger – wichtig , wäre eine Verordnung / Notwendigkeitsbescheinigung durch Ihren Hausarzt.

      Die Paul – Töbelmann – Stiftung können Sie unter der angegebenen Kontaktadresse – Frau Gudrun Born erreichen – Sie finden sie im Flyer.

      Schicke Ihnen unsere Antwort auch noch mal per Mail – damit Sie sie auch erreicht – melden Sie sich gerne, ob Sie Erfolg hatten – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung – toi- toi- toi!

      Mit lieben Grüßen aus Münster
      Susanne Hallermann für Team ADP

  2. guten tag
    ich habe 13 jahre meine freundin gepflegt . hatte all die jahre keine zeit eine kur zu machen
    jetzt ist sie an den folgen einer schweren lungenentzündung verstorben
    ich bin seelisch und körperlich angeschlagen und wünsche mir so sehr eine kur
    bekomme durch die pflege auch nur alg 2

    • Liebe Marion Giuinchi,

      bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort – wir hatten 3 Wochen technische Schwierigkeiten und sind jetzt erst wieder erreichbar.
      Ja, Ihnen stehen nach der Pflegesituation 6 Monate lang eine Kur zu und es ist bestimmt sinnvoll, Sie in Anspruch zu nehmen. Bei finanziellen Schwierigkeiten, springt die Paul-Töbelmann-Stiftung ein.
      Wir wünschen gutes Gelingen und falls Sie Fragen haben, können Sie uns gerne telefonisch erreichen

      Ein GUTES Neues Jahr für Sie – mit lieben Grüßen aus Telgte (bei Münster, NRW)

      Susanne Hallermann für Team ADP

  3. Ich pflege meine Tochter seit Geburt, das heist seit 13 Jahren. Es läuft auch alles soweit ganz gut. Aber da ich nicht arbeiten kann habe ich nun auch angst vor der Zukunft. Mandy hat PS III ist 100% körperlich und geistig behindert. Sie hat freie Trisomie 18. Ich habe mich schon sehr viel im Inet umgesehn aber nie etwas gefunden das mir bei meinem Problem helfen kann. Ich bin Hartz IV Empfängerin und bekomme deswegen nirgendwo einen Kredit. Ich will auch keine Spende oder Allmosen. Ich bräuchte dringend ein behindertengerechtes Auto. Hab zwar eines ( Citroën Berlingo) aber das ist nur ein 3 Türer und somit muss Mandy auf den Beifahrersitz und die Pflegerin auf den Rücksitz und Rehabuggy, der sich nicht zusammenklappen lässt, in den Kofferraum wenn wir irgendwo hin müssen. An Familienausflug ist nicht zu denken da ich noch 2 kleinere Kinder habe (4+6 Jahre). Habt ihr irgend eine Idee wie ich so ein Auto finanzieren lassen kann?
    Danke
    LG
    Stefie

    • Liebe Stefie,

      vielen Dank für ihren Kommentar und die Schilderung Ihrer Situation.

      Wir bitten Sie, Ihre Situation und auch Ihre Hilfewünsche direkt an die Kontaktdaten der Paul-Töbelmann-Stiftung zu senden oder vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen.
      Alle Daten finden Sie ja in dem Infoflyer…

      Gerne können Sie sich auch an das Experten-Netzwerk des Vereins wir pflegen wenden – auch hier kann Ihnen Frau Born als Kontaktperson weiterhelfen und bei Bedarf vermitteln.

      Wir drücken dolle die Daumen und freuen uns wieder von Ihnen zu hören – hoffentlich mit positiven Nachrichten

    • Liebe Stefie, für eine Kraftfahrzeug ist in Ihrem Fall in erster Linie das Sozialamt zuständig, (nicht gleichzusetzten mit dem Hartz IV – Amt ) Eine Kraftfahrzeughilfe kann gewährt werden, wenn ihre Tochter das Auto zur Teilhabe in der Gesellschaft braucht (Eingliederungshilfe!) es gibt seit 2012 ein Urteil, siehe :
      http://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/behinderung/28686/urteil_kraftfahrzeughilfe_nicht_nur_bei_fast_taeglicher_autonutzung
      das dies auch ohne den zwingenden Bestand der Eerwerbstätigkeit möglich ist. Und wenn sie noch keines haben, beantrragen sie ein persönliches Budget für ihr Kind. Der Einsatz von Assistenten ebnet den Weg in die Zukunft.

  4. Eine tolle Idee welche ich erst jetzt entdeckt habe. Was mich jedoch etwas irritiert – wie will man mit einzelnen Zuwendungen der Altersarmut durch Pflege vorbeugen? Zum einen – die Pflegekasse zahlt in die Rentenkasse ein – damit ist zumindest etwas im Rententöpfchen enthalten um eine Altersarmut zu mindern. Viel schlimmer jedoch ist die fehlende Arbeitslosenversicherung bei Vollzeitpflege. Verstirbt der Pflegling nach vielen Jahren und die eigene Rente ist noch fern fällt man in ein abgrundtiefes Loch. Man ist nichts weiter als ein Langzeitarbeitsloser – ohne das Recht auf Wiedereingliederung ohne das Recht auf eine Umschulung oder falls noch nicht vorhanden überhaupt auf eine Ausbildung. Einzelzuwendungen sind ganz sicher ein Segen, was jedoch ebenfalls helfen würde wäre, wenn sich eine Institution dafür einsetzt daß die Pflegekasse nicht nur automatisch in die Rentenkasse einzahlen muß, sondern ebenso in die Arbeitslosenversicherung – egal ob man vorher dort bereits eingezahlt hatte oder nicht. Ich würde mich freuen, wenn die Stiftung diese Anregung einmal aufgreifen würde, vllt. kann man so langfristig doch etwas erreichen und das “Loch” in welches pflegende Angehörige oft stürzen ein wenig mildern.

    • Liebe Bettina,

      vielen DANK für Ihr Statement und GENAU SO sehen wir es auch!

      Auch die von Ihnen erwähnte Beitragszahlung in die Rentenkasse (betrifft bsw. pflegende Rentner nicht!), ist ein wahrer Hohn für pflegende Angehörige (max.Leistung nach einem Jahr Pflege in PS III und OHNE professionelle Hilfe in Anspruch genommen zu haben !!! sind ca. 20 Euro).
      Nachlesen können Sie dies gerne auf unserer Homepage unter dem Link: “RENTE Pflegende Angehörige”.

      Ja, die Stiftung hat zum Ziel alltagsnotwendige Unterstützung für betroffene pflegende Angehörige zu leisten, sei es bei nicht bezahlbaren Hilfsmitteln, Auszeiten oder anderen wichtigen Notwendigkeiten.
      Dies ist für viele Betroffene eine kleine GROSSE ERLEICHTERUNG und hilft oft sehr!

      Sie haben Reicht, insgesamt braucht es andere Lösungen und Wege, um sie Situation pflegender Angehöriger in aktueller Pflegesituation, aber auch nach den Pflegesituationen zu verbessern und sozialrechtlich abzusichern!!

      DAFÜR setzen wir uns ein, gemeinsam und vernetzt, um die derzeitige soziale Diskriminierung des größten Pflegeleisters in Deutschland anzuprangern und an machbaren Lösungen mitzuarbeiten.

      Gerne treten wir mit Ihnen in Kontakt und meine Kollegin Silvia Wölki wird sich bei Ihnen melden.

      Mit lieben Grüßen aus Telgte (bei Münster!)

      Susanne Hallermann, Koordinatorin im Team ADP

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Meine Tochter Katharina Gustorf ( 8 Jahre) leidet seid Ihrer Geburt an den Gendefekt 22q11 und einen Herzfehler Namens `Fallotsche Tetralogie`sie hatte schon 5 Herzkatheder und 4 Herzop´s.

    Wir ( Katharina, Mama, Papa ) waren zwar vorletztes Jahr schon in der Nachsorgeklinik Tannheim ( in Schwarzwald) würden aber gerne dieses Jahr nochmals hin ( da die Mama des öfteren nun Rückenschmerzen hat und Kopfschmerzen und auch seelisch und psychisch sehr angeschlagen ist ,wie auch ich, der Papa)

    In der Reha Tannheim hätte Katharina Ergotherapie, Sporttherapie, Schwimmen, und sie könnte in die Kinderspielgruppe gehen und würde dort in der Gruppe betreut, und meine Frau und auch ich könnten uns entspannen mit Massagen, Gesprächen usw…. die Krankenkasse finanziert uns leider diesen Aufenhalt nicht, da sie sagen nur alle 4 JAHRE wird eine solche Kur genehmigt ( FOR = Familienorientiertereha)
    Katharina ,Papa und Mama würden sich wünschen wenn sie dorthin wieder dürften!
    Wir würden uns über eine positive Nachricht von Ihnen sehr freuen!

    Liebe grüße Familie Gustorf

    Ps. Katharina hat einen Schwerbehindertenausweis mit 80% und G, B, H und hat Pflegestufe 1, der Papa ist der Träger des Gendefekts 22q11 ( Di- George- Syndrom)

    • Liebe Familie Gustorf,

      DANKE für Ihren Kommentar und wir bitten Sie Ihre Anfrage direkt an Frau Gudrun Born von der Paul-Töbelmann-Stiftung weiterzuleiten.
      Frau Born ist im Vorstand,kann alle Fragen und auch Aussichten auf Erfolg (ist ja wichtig) bereits im Vorfeld beantworten und Ihre Kontaktdaten finden
      Sie im Infoflyer der Stiftung.

      Wir drücken Ihnen alle Daumen und freuen uns über positive Rückmeldungen

    • Hallo Hanno

      Habe dein Beitrag gelesen und hätte dazu was zu sagen. Bin selber mama von einem 20 Järigen Mädchen mit mehreren Behinderungen. Das mit der Kur würde ich nicht so stehen lassen. Ja klar sagt die Kasse alle 4 Jahre aber das gilt nicht für Familien mit besonderen Kindern. Habe bis jetzt alle 2 Jahre eine Kur genähmigt bekommen allerdings war es ein Kamp( mit Ablehnungenund Wiedersprüchen) bin jetzt wieder dabei. Holt Euch hilfe bei Muttergenesungswerk oder eine Beratungsstelle in Eure Nähe. Die Helfen Euch bei allen Anträgen und sonst was.

      Lg Dana

      • Liebe Frau Lusetic,

        ja DANKE für Ihren Kommentar und die Hilfsempfehlung!
        Können wir nur unterstützen, in manchen Städten gibt es auch sog. Kurlotzen (hier bei uns im kleinen Telgte sogar auch..).
        Bei uns läuft das über die Caritas – ist zwar alles keine Garantie, erhöht aber die Chancen und schont die eigenen Ressourcen.

        Pflegende Angehörige haben ja so viele Kampf-Widerspruch-Nachhak – Baustellen….

        Ihr Kommentar macht Mut…

        Mit lieben Grüßen aus Telgte!

        Susanne Hallermann, Koordinatorin im Team ADP

  6. Uns hat die Stiftung sehr sehr schnell geholfen, vor allem hat sie meine Tochter sehr glücklich gemacht, die Mutti natürlich auch 😉
    Wir brauchten ein Hilfsmittel, was die Krankenkasse und auch die Eingliederungshilfe abgelehnt hatten
    (wir könnten ja mit dem Auto fahren!!!) Es ging um einen gelände -und badetauglichen Rollstuhl, da wir an der Küste leben, ist das mit einem normalem Rolli ein Unding. Selbst mein Kind ins Wasser zu schleppen, ist nicht mehr möglich.
    Wir haben ihn natürlich immer noch, er wächst, sozusagen, mit. Ohne ihn ist Vieles gar nicht möglich.
    Noch einmal ein ganz herzliches Danke an die Stiftung!!!!

    LG von der Ostsee

    • Liebe Coco,

      ja DANKE für Ihre positive Rückmeldung – hört sich ja klasse an!
      SUPER und schön zu lesen…

      Mit lieben Grüßen aus Telgte!

      Susanne Hallermann, Koordinatorin im Team ADP

  7. Guten Tag,
    ich pflege meinen Mann (45) seit fast 5 Jahren nach einer schweren Hirnblutung daheim.
    Da mein Mann vor dieser Hirnblutung selbständig war und im Aufbau einer eigenen Firma voll drin steckte, investierte er alles in das Vorankommen (sprich Mitarbeiter usw.). Die eigene Vorsorge war völlig zweitrangig. So kündigte er eine Berufsunfähigkeitsversicherung kurz zuvor. Durch die Selbständigkeit erfüllte er, wie soll es anders sein nicht einmal die Voraussetzungen für eine EU-Rente. Somit steh ich nun allein in der Pflicht für unser Auskommen zu sorgen. Aufgrund der Pflegebedürftigkeit (PS3) kann ich nur halbtags arbeiten gehen und selbst das ist schon eine Herausforderung. Was uns beiden sehr große Sorgen bereitet, ist die Aussicht auf das Alter. Mein Mann wird Zeit seines Lebens nicht mehr die Möglichkeit haben, auch nur einen Cent in die Rente einzubezahlen. Heißt in der Konsequenz dass ich mich totschuften muss bis zur Rente, hoffen dass bloß nie etwas mit mir sein wird um dann in Altersarmut zu leben. Ich habe mich schon durch sämtliche Foren und Ratgeber gelesen aber eine Lösung hierfür habe ich nirgends gefunden. Vielleicht haben Sie ja durch Ihre Tätigkeit weiterführende Informationen!?
    Vielen Dank fürs Zuhören!
    Kathrin Deutsch

    • Liebe Frau Deutsch,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Offenheit.

      Ja, so wie Ihnen geht es Tausenden pflegenden Angehörigen und aufgrund der großen Betroffenheit innerhalb des Vereins wir pflegen (www.wir-pflegen.net) haben wir diese Initiative gegen Armut durch Pflege ins Leben gerufen.

      Vor fast 6 Jahren wurden wir belächelt in Medien & Politik, unsere Betroffenen-Berichte als bedauerliche selbstverschuldete Einzelfälle bezeichnet – hier konnten wir wahrlich dazu beitragen, dass dieses Bild in Medien und Öffentlichkeit nun anders ist.

      Die Lösung liegt in einer Änderung der Rahmenbedingungen, also der sozialen Gesetzgebung und damit brauchen pflegende Angehörige eine politische Veränderung, denn nach wie vor gelangen sie aufgrund der herrschenden Gesetzgebung automatisch in die Armutsspirale – und das hört nach der Pflegesituation leider nicht auf …

      Zu Ihren Fragen können wir gerne Auskunft geben und meine Teamkollegin Silvia Wölki wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.
      Sie wird Sie anmailen und falls Sie mögen, können wir dann auch telefonieren.

      Auf jeden Fall “müssen” Sie mit einem Pflegefall in Pflegestufe III nicht arbeiten, wenn Sie nicht “mögen” – auch können Sie damit nicht gezwungen werden. Das hiesse dann aber, dass Sie Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssten – mit den entsprechenden aktuellen und weitreichenden Folgen auch nach der Pflegesituation.
      Also wahrlich oftmals eine schwierige “Wahl” und das mit 24h Pflegearbeit zuhause, 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr – mit kaum alltagstauglichen & finanzierbaren Auszeitmöglichkeiten 🙁 .

      Diese Diskriminierung des größten Pflegeleisters in Deutschland prangern wir an und setzen uns aktiv für eine soziale Gleichberechtigung für pflegende Angehörige ein.

      Wir freuen uns über Ihr Dabeisein und auf einen Kontakt mit Ihnen !!

      Bis dahin wünschen wir Ihnen viel positive Energie und schicken viele liebe Grüße aus Telgte (bei Münster!) an Sie und Ihren Mann!

      Susanne Hallermann, Koordinatorin im Team ADP

      • Ich bin alleinerziehend und pflege meine Tochter(9) von Geburt an.D.h. ich hab noch einiges an Jahren vor mir! Und ich werde ganz sicher in Altersarmut enden, denn ich kann nicht mehr arbeiten. Meine Selbständigkeit musste ich so weit einschränken, Folge ist : das Amt muss aufstocken !
        Von den anderen Schikanen und Kämpfen rede ich mal nicht. Klar ist aber, dass ich schon zumutbare Grenzen überschritten habe! Ich hab wirklich Angst vor der Zukunft! Und ich bin froh, dass sich hier Menschen engagieren, das baut doch etwas auf….weiter so!

        • Liebe Coco,

          ja DANKE für Ihre Rückmeldung!

          Baut auf und gibt uns im Team (selber alles aktiv pflegende Angehörige) immer wieder Kraft und Zuversicht weiter zu machen!

          Wir sind nicht allein – DAS ist schon mal gut zu wissen und wir setzen uns für eine soziale Gleichberechtigung für pflegende Angehörige ein, damit die Diskriminierung und reale Altersarmut (trotz oftmals 24 h – Arbeitsleistung, ohne ausreichende Sozialabsicherung) beendet wird.

          Susanne Hallermann, Koordinatorin im Team ADP

        • Heute ist das Morgen, worüber wir uns gestern Sorgen gemacht haben. Wir leben HEUTE und machen uns über Morgen KEINE Sorgen, die uns unsere Lebensfreude nehmen. Wir können aber heute so handeln, das es uns morgen vielleicht wieder gut oder besser geht ? WIR sind viele, das sollten wir nutzen! Viel,Kraft uns allen.

    • Hallo Frau Deutsch,
      das finde ich sehr bewundernswert, das Sie mit PSIII noch arbeiten, können ! Mein Mann hatte vor 13 Jahren auich eine Blutung und mittlerweile ebenfalls III ich wüßte nicht, wie ich ihn alleinlassen und einer Erwerbstätigkeit nachgehen sollte. Ich mußte damals meinen Beruf aufgeben. Teilzeit war nicht möglich. Eine teure bereits bezahlte Fortbildung abgesagt. Ich bräuchte heute ein Managergehalt um die Ersatzpflegekraft zu entlohnen. Über die Jahre habe ich immer wieder mal Bewerbungen auf Anzeigen für meinen ursprünglichen Beruf geschrieben. Spätestens beim Vorstellungegespräch habe ich gemerkt, das das nicht funktionieren würde. Und heute weiß ich für mich, meine “jobsuche” ist immer eine Versuch der “Flucht “aus der Pflegesituation, ein “wegkommenwollen” von diesem erniedrigendem Hartz Amt und der Suche nach alten Erfolgsgefühlen und Anerkennung von anderen für das Geleistete. Manchmal erscheint mir ein früherer Tag im Büro wie damals ein Urlaubstag am Strand . Verrückt nicht ? Ich weiß adhoc auch keine Lösung…

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