Bloß nie krank werden….

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Hier der Artikel in der Pflege-Partner Ausgabe 6/2015 (Dezember 2015) als PDF.

Pflegende Angehörige gründen Landesverband in NRW

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Wir laden Sie ein –

wir pflegen gründet einen Landesverband in NRW

am Freitag, 12. Februar 2016 in Münster!

 

Pflegende Angehörige stärken in dem Bundesland, in dem sie leben !!

Obwohl Ende 2015 das zweite Pflegestärkungsgesetz verabschiedet wurde,        ist noch nicht abzuschätzen, inwieweit es ab 2017 mit der Einführung neuer Pflegegrade spürbare Erleichterungen und eine verbesserte soziale Absicherung für pflegende Angehörige geben wird.

Eindeutig ist jedoch heute schon, dass pflegende Angehörige in den kommenden Jahren mehr denn je die zentrale Stütze unseres Pflegesystems bleiben werden und die demografische Entwicklung immer größere Forderungen an Politik und Gesellschaft stellen wird.

Wachsende Pflegeleistung und -verantwortung fordert auch in NRW eine verbesserte Unterstützung pflegender Angehöriger. Effektive Selbsthilfe und eine wirksame Interessenvertretung pflegender Angehöriger werden in Zukunft noch wichtiger sein und haben einen wachsenden Stellenwert in unserer Gesellschaft.

Deshalb gründen pflegende Angehörige und Mitglieder des Vereins wir pflegen in Nordrhein-Westfalen am Freitag 12. Februar 2016 den Landesverband „wir pflegen NRW”.

Unser Landesverband wird dazu beitragen, die 11 Leitlinien des Vereins noch effizienter in NRW umzusetzen. Er wird es pflegenden Angehörigen in NRW ermöglichen, ein Mitspracherecht und eine direkte Repräsentation in wichtigen Pflegegremien des Landes und, gemeinsam über den Landesverband, Fördergelder für verbesserte Selbsthilfe im Land zu gewinnen.

Hier geht es zum “save-the-date”-Schreiben und zur Einladung!

Pflege-Darlehen ist ein Flop!


Die finanzielle Unterstützung des Bundes für Angehörige von Pflegebedürftigen in der Pflegezeit erweist sich als Flop:

Lediglich 242 Personen haben im Jahr 2015 ein zinsloses Darlehen des Bundes während einer Freistellung nach den Pflegezeitgesetzen von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) in Anspruch genommen.

Manuela Schwesig

Manuela Schwesig

Seit Anfang 2015 haben Pflegende die Möglichkeit, für bis zu sechs Monate aus dem Beruf auszusteigen (Pflegezeit) oder bis zu 24 Monate verkürzt zu arbeiten (Familienpflegezeit).
Für beide Varianten können sie zur Unterstützung ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beantragen.

 

Während der kürzeren Pflegezeit beantragten 119 Personen und während der längeren Familienpflegezeit 123 Personen ein zinsloses Darlehen im Jahr 2015.

Dies lasse jedoch keinen Rückschluss auf die Anzahl der tatsächlichen Freistellungen zu, schreibt das Ministerium. Schwesig schätzt ihre Zahl auf etwa 6.000.

“Der Erfolg lässt weiter auf sich warten. Die Inanspruchnahme bleibt weit unter den prognostizierten Zahlen”, kritisierte dagegen Grünen-Politikerin Elisabeth Scharfenberg.

Hier die Kleine Anfrage der Grünen- Fraktion (21.12.2015) und                                 die Antwort des Bundes-Ministeriums BMFSFJ (20.01.2016) !

 

Solidaritäts-Fonds eingerichtet !

Mitglieder der Selbsthilfe und Interessenvertretung pflegender Angehöriger haben beschlossen …

Das Team der Initiative gegen Armut durch Pflege hat diese “Solidarische Finanzierung der Mitgliedsbeiträge” als Antrag eingebracht und wir freuen uns, dass nun auch Menschen mit niedrigem Einkommen, Pflegende in Hartz IV oder geringen Renten, an  unseren Akivitäten teilhaben und unterstützt werden können 😊 !

DANKE an alle Mitmacher und Spender – läuft prima an… – Ihr Team ADP

2016 JPEG 1 Mitgliedsschreiben  Facebook & HP

2016 JPEG 2 Mitgliedsschreiben Facebook & HP

Die Pflege macht uns ARM !

EINE SCHANDE: WIE FRAUEN, DIE EINFACH NUR HELFEN WOLLEN, IN DEUTSCHLAND BESTRAFT WERDEN!

Dies ist Titel des doppelseitigen Berichts in der Zeitschrift LEA vom 30.09.2015…Lea 150930

Vielen Dank an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit –                         immer gerne wieder! 

Hier der gesamte Artikel im PDF – Format .